Mit einem Sonnenuntergang auf dem Butte Montmatre habe ich einige tolle Tage ausklingen lassen. Ich hoffe, dass ich euch mit den Fotos einen kleinen Eindruck aller interessanten und wunderschönen Ecken Paris zeigen konnte, die ich sehen durfte.
Der Eiffelturm war in Paris allgegenwärtig. Er ist einem überall in den Blick gestochen, ragte weit über die Häuserdächer der ganzen Stadt hinaus. Trotzdem stand die Besichtigung des Pariser Wahrzeichens erst heute auf meiner Liste und hat mich abgesehen von seiner schieren Überdimensionalität zunächst nicht wirklich beeindruckt. Ich dachte an all die schönen Viertel oder Gebäude, die es in Paris zu sehen gibt, in dessen Anbetracht der Eiffelturm sehr langweilig war.
Als ich mich auf den Rückweg machen wollte, deutete sich jedoch mit einer wunderschönen goldenen Wolke ein toller Sonnenuntergang an, weshalb ich noch blieb und mir den Eiffelturm aus weiterer Entfernung angucken wollte. Das war eine geniale Entscheidung. Die Sonne brach durch die graue Wolkendecke und bescherte mir einen traumhaften Sonnenuntergang über der Seine.
Daraufhin habe ich mich auf den Weg zu den Galeries Lafayette gemacht, die wirklich sehr detailreich und schön eingerichtet sind, in der ich mich jedoch wirklich sehr unwohl gefühlt habe. Es war für meinen Geschmack ein Tempel der Oberflächlichkeit, sodass mich Erleichterung überkam, als ich wieder draußen war. Sogleich habe ich mich auf den Weg zum Hôtel de Ville gemacht und die Gegend drumherum erkundet, in der es neben vielen Touristen Geschäften und dem Centre Pompidou auch viele schöne kleine Läden gab, also schlenderte ich durch die Straßen und genoss die tolle und vor allem natürliche Atmosphäre in Paris.
Am nächsten Tag besuchte ich das Schloss von Versailles, was wirklich vor Pracht und Imposanz sprüht. Zu sehen, in was für einem Bett viele französische Könige schliefen, oder welche Stimmung im Spiegelsaal herrscht, war schon beeindruckend.
Wie toll, dass euch die ersten Fotos aus Paris gefallen haben, deshalb kommt gleich der zweite Teil. Mit einem etwas mulmigen Gefühl im Magen stieg ich in den RER, der mich ins Pariser Stadtzentrum bringen sollte. Diesmal ganz allein, ohne zum Gare de Lyon begleitet zu werden, ohne Handy, auf mich selbst gestellt. Das war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe.
Zuerst einmal fuhr ich nach La Defense, ohne eine Ahnung zu haben, worum es sich dabei handelte. Prompt kam ich mit einigen Franzosen ins Gespräch, was mich deutlich an mein Ziel führte, mein Französisch zu verbessern. Daraufhin fuhr ich wieder zum Place de la Concorde, um von dort aus wieder weiter zur langen Straße Rivoli zu fahren. Nachdem ich dort wieder eine Weile in der Dämmerung umherwanderte, entdeckte ich ohne es zu wissen, den hinteren Eingang zum Louvre. So ging ich durch die Tore, ganz gespannt, was auf der anderen Seite auf mich wartete und erblickete die illuminierte Glaspyramide bei Nacht, welche in all ihrem Glanz erstrahlte.
I started to explore the city by myself and the idea of wandering around in this big city with the overwhelming metro system without a mobile phone was quiete frightening at first. But I managed to do it and it was amazing. At first I headed to La Defense first which is a rather new quarter of Paris filled with office buildings. Then I returned to place de la Concorde and Rivoli to walk around a little bit through the dawn and to see the illuminated Lovre at night.