


Three days ago I lost my voice, literally and figuratively. Feeling invisible, I became more sensitive for the sounds around me. I hear them laugh, i hear them saying their love confessions. My wounds have never healed fully and they start bleeding from disappointment and envy.


It should not be my duty to wait, I learned, to wait for someone to fill me with love, joy. To wait for the cloudy skies to clear. It shall be myself to fulfill the deepest longings of my heart and make me feel love and joy from within. And it shall also be me who searches for the smallest ray of sun on the cloudiest day and let it surround me with its warmth and shelter.
Seit nunmehr einer Woche schreibe ich mir jeden Abend auf, wofür ich dankbar bin oder was mich an dem Tag glücklich gemacht habe. Das habe ich mir zumindest für einige Wochen vorgenommen, um mich selbst zu einer Optimistin zu erziehen und es war eine goldrichtige Entscheidung. Egal wie gestresst, genervt, gelangweilt oder gar enttäuscht ich an diesem Tag war - ich zwinge mich selbst dazu, so lange in meinen Gedanken zu wühlen, bis ich etwas Positives gefunden habe. Und siehe da, das ist überhaupt nicht schwierig. VIelmehr merke ich wieviel Positives ich angesichts des Negativen einfach ausgeblendet habe. Der Schmerz oder die Unzufriedenheit überwog. Jetzt lerne ich nach und nach, meine Gedanken in die entgegengesetzte Richtung zu lenken. In allem vermeintlichen Elend ist etwas Gutes zu finden und in meinem Fall sind es sogar unglaublich viele wundervolle Dinge. Dies jetzt so annehmen und realisieren zu können fühlt sich an, als ob mich das Sonnenlicht in einen warmen Schleier umhüllt, ein wahrhaft erbauliches Gefühl.



